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Geschichte

In dem romantischen Fachwerkbau findet unser Gast alles, was das Herz begehrt:
stilvolles und historisches Ambiente, herzliche Gastfreundschaft und die regional-verfeinerte Küchenkreationen aus frischesten Produkten der Umgebung.

Rückflügel

Der dreigeschossige Fachwerkbau wurde um 1424 erbaut und reichte ursprünglich bis zum Marktplatz. Das Gebäude belegt den Übergang von der Ständer- zur Stockwerksbauweise im Fachwerkbau des 15. Jahrhunderts in unserer Region: Die Rückseiten noch in Ständerbauweise, die aufwändige Hoffassade schon ein austragender Stockwerksbau. Die Farbgebung in Ocker entspricht den Originalbefunden einer Fassung von 1600.

Vorderflügel

Das Gebäude wurde als Anbau 1485 errichtet und erstreckte sich zunächst symetrisch zur Tordurchfahrt, der Giebel des Rückflügels westlich daneben zum Marktplatz. Massives Erdgeschoss, Fachwerk-Obergeschoss mit dem noch erhaltenen Fachwerk-Zwerchhaus. Der Bereich westlich der Torfahrt war ursprünglich eine offene Halle (Stütze in der Wand erhalten). Der rückseitig offene Laubengang wurde später verbreitert. Um 1830, nach Abbruch des vorderen Drittels des ursprünglichen Gebäudes (Hinterhaus), wurde das Vorderhaus in Richtung Westen verlängert und mit einer neuen Fassade versehen. Die Gebäude um den Hof Marktplatz 11 waren wohl schon früh von besonderer Bedeutung. Das Vorderhaus ist möglicherweise als Gerichtsgebäude genutzt worden. (Jutitia-Darstellung als Rekonstruktion des 19. Jh. im Inneren des Treppenturms). Im 19. Jh. „Wirthschaft zur Brücke“, als direkt vor dem Haus noch der Speyerbach vorbeifloss. Seit den 1930er Jahren beherbergte der Fachwerkbau die Polizeiwache, bis es seit den 1970er Jahren wieder zur Gaststätte mit Wohnungen wurde.

Treppenturm

Im Jahr 1600 wurde er in die Ecke zwischen beiden Hausteilen zur gemeinsamen Erschliessung eingebaut. Die ursprüngliche aufwändige Renaissance-Bemalung der Fassade wurde freigelegt, dokumentiert und originalgetreu rekonstruiert.


Marktplatz 10

Marktplatz 10 wurde 1469 erbaut und im 18./19. Jh sowie um 1925 umgebaut. Teile des originalen Fachwerkgefüges sind erhalten worden (Fassade Metzgergasse, Bundwand, Decken). Die Fassade zum Marktplatz stammt aus dem 19. Jh. und das Fachwerk zur Metzgergasse hat man nach großflächigem Flickwerk der 1970er Jahre wieder in seiner Verformung instandgesetzt.

Alle Gebäude sind geschützte Kulturdenkmäler. Umfassende denkmalgerechte Restaurierung durch Manfred Vetter 2006-2007.

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